Energiezäune als Ergänzung zur Erdwärme!
Wie funktionieren Energiezäune?
Anders als bei herkömmlichen Zäunen dient ein Energiezaun nicht nur als Abtrennung oder Sichtschutz. Stattdessen fließt durch die Rohre des Energiezaunes ein Sole-Wasser-Gemisch, das Umweltwärme aus Luft und Sonneneinstrahlung aufnimmt und an die Wärmepumpe weiterleitet. In Kombination mit einer Erdwärmequelle, zum Beispiel dem Janssen-Grabenkollektor, steigert ein Energiezaun die Leistung der Anlage.
Gesteuert durch ein intelligentes, hydraulisches Quellenmanagement nutzt die Wärmepumpe stets die Wärmequelle mit der höchsten Temperatur. Bei Außentemperaturen bis etwa Null Grad sind das die Energiezäune. Erst bei noch niedrigeren Temperaturen entzieht die Wärmepumpe dem Erdreich Energie.
Warum Sole-Wärmepumpen durch Energiezäune noch effizienter arbeiten.
Häufig arbeiten Wärmepumpen nicht mit voller Leistung, weil die Umgebungstemperatur relativ hoch ist. Statt immer wieder Ein- und Auszuschalten speichert eine Kombi-Anlage aus Erdwärmekollektoren und Energiezäunen überschüssige Energie aus den Energiezäunen im Erdboden. Der Vorteil: Durch das regelmäßige Speichern von Umweltwärme im Boden ist die durchschnittliche Quellentemperatur mit 4°C bis 5 °C deutlich höher als bei Erdwärmepumpen mit nur einer Wärmequelle. Höhere Quelltemperaturen bedeuten eine höhere Jahresarbeitszahl und weniger Stromverbrauch der Wärmepumpe. Insbesondere im Gebäudebestand mit Heizkörpern arbeiten solche Hybridanlagen sehr effizient.
Da Energiezäune ein Bestandteil einer Solar- und Wärmepumpenheizanlage sind, können diese ebenfalls förderfähig sein.